Frei­ge­ge­be­ne Geh­we­ge meiden

Eigent­lich ein schö­nes Schild “Fahr­rad frei”. Doch Vor­sicht, denn das neben­ste­hen­de Schild, gemäß StVO §39, Abs.3, ist ein trü­ge­ri­sches Kennzeichen!

Das Zusatz­zei­chen 1022-10 an einem Geh­weg gibt den Geh­weg für Radfahrer*innen frei. Der Geh­weg wird durch die­ses Zusatz­zei­chen nicht zu einem Rad­weg, son­dern Fuß­gän­ger haben nach wie vor das Vor­recht. Rad­fah­rer müs­sen Schritt­ge­schwin­dig­keit fah­ren, dür­fen Fuß­gän­ger nicht behin­dern oder “bei­sei­te klin­geln” und müs­sen not­falls anhalten.

Der Rad­fah­rer hat bei Unfäl­len nach­zu­wei­sen, dass er die not­wen­di­ge Vor­sicht und Rück­sicht genom­men hat. Das wird in den meis­ten Fäl­len schwie­rig, denn kaum ein Rad­ler fährt auf einem frei­ge­ge­be­nen Rad­weg Schrittgeschwindigkeit.

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